Smart Metering
Funkbasierte Fernablesung für Heizung, Wasser und Strom — auf dem offenen OMS-Standard. Herstellerunabhängig, damit Sie den Anbieter jederzeit wechseln können.
Smart Metering ohne Anbieter-Lock-in
Wenn Sie ein Mehrfamilienhaus verwalten, führt an der Funkablesung kein Weg mehr vorbei. Seit der HeizkV-Novelle 2021 müssen alle neu eingebauten Zähler fernablesbar sein — und ab dem 1. Januar 2027 gilt das auch für Bestandsgeräte. Betroffen sind schätzungsweise 3,5 Millionen Gebäude in Deutschland. Die Frage ist also nicht ob, sondern mit wem Sie umrüsten. Genau darum geht es.
Was Smart Metering in der Praxis bedeutet
Kein Ableser mehr in der Wohnung. Die Heizkostenverteiler und Wasserzähler funken ihre Daten automatisch an ein Gateway im Keller, das sie verschlüsselt in die Cloud schickt — und zwar täglich, nicht einmal im Jahr. Ohne Termin, ohne Zutrittsprobleme, ohne Schätzungen weil jemand nicht aufgemacht hat.
Was das bringt? Mieter bekommen jeden Monat ihre Verbrauchsinformation nach § 6a HKVO. Laut BMWK-Studie senkt allein das den Heizenergieverbrauch um durchschnittlich 7 Prozent. Das sind keine Schätzungen — das sind belastbare Zahlen.
Wir halten proprietäre Systeme für falsch. Und wir sagen das offen, weil wir es täglich erleben: Die großen Messdienstleister verbauen hauseigene Funktechnik. Kündigen Sie dort, müssen sämtliche Geräte raus — auf Ihre Kosten. dumpro setzt ausschließlich auf den offenen OMS-Standard (Open Metering System). Ihre Zähler laufen auch mit einem anderen Anbieter weiter. Die Daten gehören Ihnen, nicht uns. So sollte das sein.
Wie die Umrüstung abläuft
Unser Techniker fährt raus, schaut sich die Liegenschaften an und plant die Montage. Dann werden die alten Heizkostenverteiler abgenommen und durch Engelmann-Funkgeräte ersetzt — an jedem Heizkörper, was je nach Gebäudealter und Anzahl der Heizkörper unterschiedlich lange dauert. Pro Wohnung vielleicht 20 Minuten. Gateway in den Keller, Funktest, fertig.
Ab dem nächsten Tag laufen die Daten automatisch. Kein weiterer Aufwand Ihrerseits.
Ein konkretes Beispiel: Bei einer Hausverwaltung in Ulm haben wir letztes Jahr 12 Häuser mit insgesamt 180 Wohneinheiten umgerüstet — drei Wochen für alles, inklusive der Mieterbenachrichtigung, die erfahrungsgemäß mehr Aufwand macht als die eigentliche Montage. Die erste Verbrauchsinformation ging einen Monat später raus.
Was ist der Unterschied zur herkömmlichen Ablesung?
Bei der herkömmlichen Ablesung kommt einmal jährlich ein Ableser in jede Wohnung. Termin vereinbaren, Zutritt organisieren, und wenn jemand nicht da ist: Zweitablesung oder Schätzung. Wer das schon mal bei 50 Wohnungen koordiniert hat, weiß: Das sind locker 2–3 Tage Aufwand pro Jahr. Für alle Beteiligten.
Smart Metering ersetzt das komplett. Die Zähler funken täglich, die Daten liegen digital vor — bevor der Abrechnungszeitraum überhaupt endet. Bei dumpro bekommen Sie die fertige Heizkostenabrechnung innerhalb von 8 Wochen nach Abrechnungsende, weil wir nicht erst auf Ableseergebnisse warten müssen. Das macht sich bemerkbar.
Und der OMS-Funkstandard garantiert dabei eines: Ihre Geräte funktionieren auch mit einem anderen Messdienstleister. Bei proprietären Systemen der Großkonzerne sieht das bekanntlich anders aus. Da sind Sie gebunden, ob Sie wollen oder nicht.
Ist Fernablesung Pflicht?
Kurze Antwort: Ja — und zwar ohne Ausnahme.
Seit Dezember 2021 müssen bei Neuinstallationen fernablesbare Geräte verbaut werden (§ 5 Abs. 2 HKVO). Für Bestandsgeräte läuft die Übergangsfrist bis 31. Dezember 2026 — wer danach noch nicht umgerüstet hat, riskiert dass Mieter die Heizkostenabrechnung um 3 Prozent kürzen (§ 12 Abs. 1 Satz 2 HKVO). Und die machen das auch, das können wir aus Erfahrung bestätigen.
Diese Regelung geht auf die EU-Energieeffizienzrichtlinie zurück (EED 2018/2002), die 2021 in deutsches Recht umgesetzt wurde. Die Umrüstung betrifft schätzungsweise 3,5 Millionen Gebäude in Deutschland. dumpro setzt dabei ausschließlich auf den offenen OMS-Standard — damit Sie bei einem Anbieterwechsel Ihre Geräteinfrastruktur behalten können, statt von vorne anfangen zu müssen.
Welche Vorteile bringt das für Vermieter und Verwalter?
Keine Terminorganisation mehr — das allein, und wir meinen wirklich das allein, spart bei größeren Beständen Tage an Verwaltungsaufwand. Keine Zweitablesungen, keine genervten Mieter, keine Schätzungen die später angefochten werden.
Dazu kommt etwas, das in der Diskussion oft untergeht: Die tagesaktuellen Daten zeigen Auffälligkeiten früh. Wenn in einer Wohnung der Verbrauch plötzlich hochgeht — defektes Thermostat, laufende Toilettenspülung, oder schlicht eine undichte Leitung — sehen Sie das, bevor die Jahresabrechnung kommt. Die monatliche Verbrauchsinformation nach § 6a HKVO sensibilisiert die Mieter nachweislich für ihren Verbrauch. Und weniger Verbrauch heißt am Ende auch weniger Konflikte bei der Abrechnung.
Die Abrechnung selbst geht schneller, weil alle Daten schon digital vorliegen. 8 Wochen nach Abrechnungsende — das ist unser Standard, an dem wir uns messen lassen. Nicht 6 Monate wie bei manchen Großanbietern.
Mehr dazu in unseren Blog-Artikeln über Funkablesung und Smart Metering und die Fernablesepflicht 2027.
Unser Leistungsumfang
Funk-Fernablesung
Automatische Ablesung aller Verbrauchserfassungsgeräte per Funk — ohne Betreten der Wohnungen.
Echtzeit-Verbrauchsdaten
Tagesaktuelle Verbrauchswerte für Mieter, Verwalter und Eigentümer über das Online-Portal.
Gateway-Anbindung
Sichere Datenübertragung über fest installierte Gateways mit verschlüsselter Cloud-Anbindung.
Alle Medien
Einheitliche Erfassung von Heizung, Warmwasser, Kaltwasser und Strom in einem System.
OMS-Standard
Offener Kommunikationsstandard Open Metering System für herstellerübergreifende Kompatibilität.
Herstellerunabhängig
Keine proprietären Systeme — Sie behalten volle Flexibilität beim Anbieter und bei der Geräteauswahl.
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